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Feeling Good Looks Better

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Das erste Foto von Leonie. Meine Mutter hat es gemacht und mir schnellstmöglich gezeigt

Ich werde wach. Meine Augen gehen nur schwer auf. Es ist hell in dem Raum und jemand fragt mich "Wie geht es Ihnen?". Ich nuschele "Ich bin noch nicht richtig wach." Und das war ich auch nicht. Ich war ziemlich müde, hatte jedoch keine spürbaren Schmerzen irgendwo. Das hatte ich anders erwartet ehrlich gesagt.

Ich weiß schon gar nicht mehr wie spät es war als ich aufgewacht bin, aber ich weiß, dass ich irgendwann auf die Uhr sah und wusste, dass mein Mann gegen Mittag eintreffen musste und ich war sehr froh darüber. Ich erinnere mich auch nicht mehr daran, wann meine Mutter mir das erste Foto unserer Tochter gezeigt hat oder wann meine Eltern mich zusammen besuchen kamen.

Ich hatte etwas Halsschmerzen von der Intubation und war dermaßen heiser, dass ich wirklich kaum sprechen konnte. Insgesamt war ich müde und schwach, war aber einfach nur froh, dass es Leonie offenbar gut ging, auch, wenn sie auf der Kinderstation zur Überwachung lag. Zudem konnte sie sowieso nicht zu mir, da ich ja auf der Intensivstation lag. Zur Überwachung. Und körperlich ging es mir so schlecht, dass ich mich auch nicht um sie hätte kümmern können.

Als ich irgendwann einigermaßen wach war, sah ich, dass ich ziemliche Wassereinlagerungen in den Armen und Händen hatte. Ich fasste mir ins Gesicht. Das fühlte sich nicht gerade gut an. Als mein Mann zu mir kam, sich neben mir ans Bett setzte und meine Hand hielt, sagte ich "Ich seh' bestimmt total schlimm aus." Sein Mund verzog sich zu einem kleinen Lächeln, er schüttelte den Kopf und sagte "Nein."
So ein Lügner :-)

Das Schlimmste am Tag der Geburt war, dass ich Leonie nicht sehen konnte und nur Fotos und Videos gezeigt bekam. Ich habe gefragt wie sie aussieht, welche Augenfarbe sie hat, welche Farbe ihre Haare haben usw. Es war so ein seltsames Gefühl. Ich kam mir nicht vor als hätte ich ein Kind bekommen, sondern als wäre ich wegen eines Unfalls im Krankenhaus.

Ich habe mir nie wirklich Gedanken über einen Kaiserschnitt gemacht, da ein geplanter Kaiserschnitt sowieso für mich nicht in Frage kam und bisher hatte nie etwas darauf hingedeutet, dass ich aus gesundheitlichen Gründen einen benötigen würde. Und selbst wenn, hätte ich unter normalen Umständen, bei besseren (normalen) Blutwerten, einen Kaiserschnitt mit lokaler Betäubung haben können. Ich hätte unser Baby sofort gesehen und die Geburt miterlebt.

Aber so, mit der Vollnarkose und dem Umstand, dass ich sie überhaupt nicht sehen konnte, war das ein sehr leeres Gefühl. Ich bin hochschwanger ins Krankenhaus gekommen und nach der Narkose ohne Baby im Bauch aufgewacht. Alles dazwischen und sogar das Baby, fehlte. Man kann sagen, dass es vielleicht gut war, dass es mir an diesem Tag so schlecht ging und ich fast nur schlief, sodass ich nicht wirklich viel darüber nachdenken konnte. Und ich wusste es wird sich gut um sie gekümmert und sie ist nicht allein, da mein Mann die ganze Zeit bei ihr war.

Bei der Visite wurde ich untersucht und mein Bauch abgetastet, was natürlich weh tat. Solange ich aber ruhig lag und niemand auf mir herum drückte, hatte ich kaum bis keine Schmerzen. Das lag aber an dem Scherzmittel, das ich dauernd per Infusion bekam. Abends kamen die Nachtschwestern, die wirklich ganz ganz lieb waren. Allerdings fügten die beiden mir am meisten Schmerzen zu :-P
Ich hatte geblutet und die Bettunterlage musste gewechselt werden. Ich war schwach und hatte starke Wassereinlagerungen, weshalb ich mich selbst kaum bewegen konnte. Sie halfen mir zuerst beide Beine anzuwinkeln und dann sollte ich mich nach links drehen.

Ganz ehrlich? Zu dem Zeitpunkt eine für mich unmögliche Aufgabe. Der Kaiserschnitt war ca. 16 Stunden her. Die eine Schwester packte mich plötzlich an der Hüfte und zog mich zu ihr, während die andere von hinten schob. Es schmerzte in alle Richtungen, Bauch, Rücken, überall...
Ich schrie, und zwar richtig. Laut und ohne, dass ich es hätte kontrollieren können.
Sie fragten beide etwas erschrocken wo es denn weh tun würde. Danach drehten wir mich noch auf die rechte Seite. Allerdings in meinem Tempo und ich sagte immer wieder sie sollen nicht an mir ziehen. Wegen der Schmerzen war mir danach so übel, dass ich mich fast übergeben musste. Die Schwestern kamen in regelmäßigen Abständen in mein Zimmer und sahen nach mir. Gegen Mitternacht fragte mich die eine Schwester, ob ich etwas anderes als Tee oder Wasser trinken möchte. Sie brachte mir tatsächlich heiße Schokolade in einer Schnabeltasse. Ich konnte einige Tage nicht aus einem normalen Glas trinken. Ich hätte alles verschüttet, da ich nur lag und mich nicht aufrecht hinsetzen konnte.


Am nächsten Morgen brachte mir ein Pfleger das Frühstück. Ich lag leider nicht sehr gut in dem Bett, viel zu niedrig. Ich selbst konnte mich aber auch nicht aufsetzen und ich hatte Angst davor mich bewegen zu lassen, also stellte ich das Bett so hoch wie es ging um an mein Essen zu kommen. Das essen selbst gestaltete sich trotzdem etwas schwierig, aber es ging. Mit den angeschwollenen Händen wegen den Wassereinlagerungen war es allerdings kaum möglich Besteck zu halten, geschweige denn ein Brot damit zu schmieren.

Ich fragte also per Whatsapp meinen Mann, ob er kommen könnte mir helfen. Er fragte auf der Station nach, weil offiziell noch keine Besuchszeit war. Der Pfleger kam daraufhin zu mir und meinte genervt "Sie können doch wohl alleine essen!" Ich sagte ihm ich könne mich nicht richtig hinsetzen etc. und bräuchte Hilfe. "Sie müssen jetzt aber auch mal essen, ich muss das Tablett ja irgendwann mal wegräumen.", drängelte er. Kaum war der Pfleger raus, stellte ich fest, dass ich an mein Besteck nicht alleine ran kam, weil es zu weit weg lag und er hatte gesagt ich soll jetzt essen. Mein Mann war noch nicht da, um mir zu helfen, also klingelte ich. Kaum hatte ich geklingelt kam ein Arzt um ein Ultraschall bei mir zu machen, da sie sichergehen wollten, dass ich keine Einblutungen hatte.

Der Arzt hatte gerade begonnen, da kam der Pfleger rein. "Haben Sie aus Versehen geklingelt?". "Nein, ich komme an mein Besteck nicht ran.", sagte ich. Er guckte mich schockiert an und fragte "Und deswegen klingeln Sie?", drehte sich um und ging einfach wieder raus. Wäre ich in einer besseren Verfassung gewesen, hätte ich ihn vermutlich gefragt, ob ich mein Brot mit den Fingern schmieren soll.

Zum Glück war dieser Pfleger ein absoluter Einzelfall während meiner Zeit im Krankenhaus und mir war bereits mitgeteilt worden, dass ich am selben Tag noch wahrscheinlich auf die gynäkologische Station verlegt werden würde. Da wo normalerweise alle frischgebackenen Muttis mit ihren Babys liegen.

Normalerweise...
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Das war etwas weniger als 3 Wochen vor der Geburt.
Zu dem Zeitpunkt hatte ich Wassereinlagerungen bekommen.

"Können wir das nicht machen, wenn ich schon schlafe?", habe ich gefragt, weil schon während der Schwangerschaft meine größte Sorge bzgl. der Geburt ein möglicher Blasenkatheter war! Leider verneinte der Pfleger meine Frage. Ich legte mich in das Bett und schon ging es los Richtung OP. Meine Mutter blieb zurück und durfte nicht mitkommen.

Auf dem Weg wurde ich gefragt wo der Vater des Kindes sei. Ich sagte "Der ist noch 6,5 Stunden entfernt und muss jetzt erst noch hierher fahren." Ich musste noch erklären warum und wieso und als ich sagte er sei Soldat bei der Luftwaffe, fingen die Herren an zu scherzen. "Kann er kein Flugzeug nehmen oder einen Heli? Das geht doch schneller!"

An sich hatte ich zu dem Zeitpunkt überhaupt keine Angst vor dem Kaiserschnitt. Während mich sonst der Gedanke daran richtig gegruselt hat, hatte ich nur noch den Gedanken, dass sie sich beeilen sollen unser Baby zu holen. Sie hatte schon seit einer Weile nicht mehr getreten und ich hatte Angst, dass es ihr nicht gut geht oder, dass sie vielleicht schon nicht mehr atmet.

Der erste Raum in den wir kamen erinnerte mich irgendwie an ein Schlachthaus. Alles war aus Stahl soweit ich mich erinnern kann. Ich sollte vom Bett aus auf eine Oberfläche rutschen und von dort weiter auf den OP Tisch. Ich glaube zumindest, dass der eigentliche OP Raum nicht der gleiche Raum war, sondern ich dort hin durch eine Tür geschoben wurde.
Dort warteten schon mehrere Personen, die mich alle freundlich grüßten. Es war hell. An den Anästhesisten erinnere ich mich besonders gern. Er war zuvor schon in der Aufnahme gewesen und hatte mit mir über die Vollnarkose gesprochen. "Ich passe die ganze Zeit auf Sie auf. Wenn ein LKW auf Sie zurollt, ziehe ich sie weg.", hatte er gesagt. Und tatsächlich hatte ich in dem Moment nicht den geringsten Zweifel daran.

Alle im OP waren super nett und ich wurde immer darüber informiert was passiert. Zuerst wurde mir ein Tuch vors Gesicht gehängt, dann wurde mir der Blasenkatheter gelegt. Ich weiß gar nicht, ob das der Arzt gemacht hat oder ein Assistent, aber es war absolut überhaupt nicht schlimm. "Jetzt wird es etwas kalt", hat er gesagt. Ich spürte einen relativ starken Druck. Durch diesen Druck und die Kälte des Desinfektionsmittels habe ich kaum gemerkt als der Katheter gelegt wurde.

Danach wurde mein Bauchbereich desinfiziert. Ich glaube, dass mir dann ein Mittel über meinen Zugang verabreicht wurde und dann bekam ich eine Maske auf. "Wir sind die ganze Zeit bei Ihnen. Atmen Sie tief ein und wieder aus. Genau. Sie machen das ganz toll.", sagte der Anästhesist zu mir. Ich hoffte so sehr, dass Leonie gesund und munter sein würde. Was, wenn sie tot zur Welt kommt? Was, wenn ich nicht mehr aufwache? Das letzte, dass ich zu meinem Mann gesagt hatte, war etwas wie "wir sehen uns heute Mittag"...

Was, wenn nicht?
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Hier war ich in der 23. SSW

Bevor ich in der Nacht des 8. März um 00:30 Uhr anfing mich für einen Besuch im Krankenhaus fertig zu machen, hatte ich Abends noch spät etwas gegegessen gegen 21 Uhr - nur eine Nudelsuppe, da ich wegen der schlimmen Kopfschmerzen den ganzen Tag nicht richtig gegessen hatte.

Danach wollte ich schlafen gehen, denn ich war sehr müde. Etwa eine halbe Stunde später bekam ich Magenschmerzen, krampfartig. Ähnlich wie die, die ich schon am Montag gehabt hatte. Etwas übel war mir auch. Ich dachte, dass ich vermutlich zu viel gegessen hatte, denn durch das Baby hatte mein Magen einfach nicht mehr so viel Platz. Ich musste mich übergeben, aber dabei kam fast überhaupt nichts raus, für die Menge, die ich kurz vorher erst gegessen hatte. Ich machte mir einen Kräutertee, der mir sonst immer bei Magenproblemen hilft.

Zu den Magenschmerzen kamen heftige Rückenschmerzen und ehe ich mich versah schmerzte der gesamte Bauch- und Rückenbereich. Von oben nach unten, von links nach rechts. Einfach überall. Ich konnte nicht liegen, weil es höllisch weh tat und sitzen ging auch nicht. Atmen? Ich atmete so flach, es fühlte sich an als hätten meine Lungen kein Volumen mehr. Ich versuchte mehrfach tiefer einzuatmen, aber es ging nicht.

Etwa zwei Stunden lief ich mit einem Kirschkernkissen auf und ab in der Hoffnung, dass es weg gehen würde. Zu Anfang habe ich gedacht es könnten Wehen sein, aber diese kommen und gehen - dieser Schmerz blieb und ich hatte solche Schmerzen noch nie vorher gehabt. Also, ab ins Krankenhaus.

Dort angekommen mussten erst einige Formalien geklärt werden. Die Hebamme setzte meine Mutter und mich in den Aufnahmeraum und dort saßen wir kurz bis sie mich bat eine Urinprobe abzugeben. Das war kaum möglich, da kam fast nichts. Das ist ggf. normal, je nachdem wann man zuletzt auf Toilette war, aber in meinem Fall war es nicht gut. Kurz darauf musste ich mich ins Bett legen für das CTG. Richtig! Ich konnte vor Schmerzen eigentlich nicht liegen und so lag ich da und japste fast nach Luft. Ich konnte im Liegen noch viel weniger atmen als im Stehen.

Dem Baby ging es offenbar gut, aber mein Blutdruck war erhöht. Was eine Überraschung! #Ironie Ich kann mich an den Wert gar nicht mehr erinnern, aber der Wert der letzten Blutdruckmessung an dem Tag lag bei 175/100 oder so ähnlich.

Es kam ein relativ junger Arzt, der ein Ultraschall machte und ich denke so ziemlich alles überprüfte, was man nur überprüfen kann. Seltsamerweise konnte ich auf der flachen, harten Liege schmerzfrei liegen. Inzwischen war es ca. 4 Uhr morgens und ich war müde und seit Stunden von Schmerzen geplagt. Als ich da lag und urplötzlich keinerlei Schmerzen mehr spürte, schlief ich während des Ultraschalls fast ein. Auch da sah es aus, als sei mit dem Baby alles in Ordnung. Leonie wurde auf 2.600 Gramm geschätzt und ihre Versorgung schien gut.

Nach dem Ultraschall wurde mir ein Zugang gelegt und Blut abgenommen. Dann ging es wieder zurück zum CTG und Blutdruck messen. Mein Blutdruck wurde immer höher. Der Arzt stand neben der Hebamme, schaute sich das CTG an und fragte nach der Urinprobe. Das Eiweiß war dreifach erhöht. Der Arzt sagte sowas wie: "Na dann ist es ja klar. HELLP." Er meinte das in Bezug auf die Kombination des hohen Blutdrucks und erhöhtem Eiweiß im Urin. Und ich hatte darüber gelesen. Aber in dem Moment war mir nicht bewusst, was HELLP Syndrom eigentlich bedeutete. Ich wusste nur es war eine Schwangerschaftsvergiftung und, dass es die Versorgung des Babys stört. Aber diese hatten wir überprüft, also war doch alles gut, oder?

Plötzlich kam die Hebamme mit einem Medikament, das den Blutdruck senken sollte. Es war eine Kapsel, die ich zerbeissen, den Inhalt etwas im Mund behalten und dann schlucken sollte. Die Kapsel selbst spuckte ich wieder aus. Wie ich hinterher erfahren habe war dies ein Notfallmedikament: Nitro. Es wirkt zudem krampflösend und daher hatte ich innerhalb kurzer Zeit keine Schmerzen mehr. Der Himmel auf Erden.

Zumindest bis der Arzt gegen 4.30 Uhr herein kam und mir erklärte, dass die ersten Blutergebnisse tatsächlich darauf schließen würden, dass ich das HELLP Syndrom hätte. "Ich warte noch auf die letzte Bestätigung durch die Blutergebnisse, aber zu 90% müssen wir einen Kaiserschnitt machen."
"Und wann ist dann der Termin?", fragte meine Mutter.
"Wenn dann jetzt.", antwortete der Arzt.

Meine Mutter und ich blickten uns an. Mein Mann befand sich zu dem Zeitpunkt 6,5 Stunden weit entfernt und genau vor dieser Situation hatte ich mich so gefürchtet. Ich wartete auf die entgültigen Ergebnisse, die sicher machten, dass wir quasi sofort per Kaiserschnitt entbinden würden und dann rief ich ihn um kurz vor 5 Uhr an. Er machte sich sofort auf den Weg. Auch nichts-ahnend was das HELLP Syndrom eigentlich ist.

Als sicher war, dass ein Kaiserschnitt gemacht werden muss, ging mein Blutdruck nur noch höher, weil ich mich aufregte. Zudem fing ich an mich zu übergeben. Währenddessen stand der Arzt mit Papieren neben mir, die ich dringend unterschreiben musste. Ja, ernsthaft - während ich mir die Kotztüte vor das Gesicht hielt, sagte er mir ich müsste das dringend unterzeichnen. Nunja, ich verstehe es. Er machte auch nur seinen Job und auch, wenn es uns noch einigermaßen gut ging, konnte sich das jederzeit ändern. Es war also schon etwas Eile geboten.

In meiner Erinnerung ging irgendwie alles so schnell. Ich bekam das Hemd angezogen und wurde gebeten mich in ein Bett zu legen, mit dem ich direkt in den OP geschoben wurde. Tatsächlich wurde unsere Tochter um 6:24 Uhr geboren und gute 1,5 Stunden zuvor hatte ich meinen Mann über den bevorstehenden Kaiserschnitt informiert. Wo genau diese Zeit geblieben ist, weiß ich gar nicht. Gefühlt ging alles unheimlich schnell.
Und als ich mich in das Bett legte um in den OP zu fahren, war meine allergrößte Sorge, dass sie mir gleich einen Blasenkatheter legen würden...
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Ich hatte eine wunderschöne Schwangerschaft. So wie ich es mir eigentlich nie erhofft hatte. Ich dachte, ich würde einer dieser Schwangeren werden, der dauernd schlecht ist, die sich ständig übergibt, Schmerzen hat, wenn das Baby tritt und sich später einnässt, wenn es auf die Blase drückt.
Doch es war das komplette Gegenteil. Einzig zwei Wochen lang zu Beginn der Schwangerschaft war ich sehr müde, sehr hungrig und mir wurde übel, wenn ich Hunger hatte - aber das konnte man ja einkalkulieren und überall Essen hin mitnehmen.

Ich passte bis zum 7. Monat in meine normale Kleidung - abgesehen von den Umstands-Jeans, die ich alleine aus Bequemlichkeit schon seit der 12. SSW trug. Wassereinlagerungen? Schmerzen? Übelkeit? Komische Heißhungerattacken? Bluthochdruck? Fehlanzeige. Ich las über bestimmte Komplikationen, die in der Schwangerschafts auftreten können. Mehrfach tauchte das Wort "Schwangerschaftsvergiftung" auf, aber war das was ernstes?
Ich hatte Bücher über "den Weg zu einer schönen Geburt", Öl für die Dammmassage, Heublumen für Sitzbäder und Himbeerblättertee. Alles für eine leichtere Geburt, sodass es ein unvergessliches, schönes Erlebnis werden würde. Einen Geburtsvorbereitungskurs hatten wir natürlich auch besucht. Ich fühlte mich also einigermaßen vorbereitet.

Eiweiß hatte ich die komplette Schwangerschaft über im Urin gehabt, aber das war alles im Normbereich. Fünf Wochen vor dem errechneten Geburtstermin hatte ich ein Gewicht von ca. 68 kg und damit eine Zunahme von insgesamt etwa 20 kg. Auch das war alles in Ordnung. Erstmalig hatte ich jedoch Ende Februar, vier Wochen vor ET, einen Blutdruck von 140/90, was bereits als Bluthochdruck gilt. Mein Arzt sagte es sei alles in Ordnung, aber er wollte, dass ich Zuhause selbst den Blutdruck kontrolliere und die Ergebnisse notiere.

Zuhause sah ich beim Blick in meinen Mutterpass, dass das Eiweiß im Urin wesentlich angestiegen war, um mehr als das Dreifache. Aber der Arzt hatte diesen Umstand nicht einmal kommentiert. Ich hatte inzwischen leichte Wassereinlagerungen, ein Zucken im rechten Auge und Magenschmerzen. Insgesamt ging es mir nicht mehr so blendend wie die vergangenen Monate der Schwangerschaft und das wusste mein Arzt. Er sagte gegen Ende sei es schonmal normal, sich nicht wohl zu fühlen. Das ist auch richtig, aber man bedenke meinen Blutdruck und das Eiweiß!

Eine Woche später hatte ich einen Termin zum CTG. Dem Baby ging es offenbar gut, aber mein Blutdruck war noch höher als zuvor. Ich sollte dennoch weiterhin Zuhause messen. Blutdrucksenker wollte er mir nicht geben und auch sonst wurden keine weiteren Untersuchungen angestrebt. Ich fragte meinen Arzt bzgl. seines anstehenden Urlaubs, zu welcher Vertretung ich gehen sollte und er sagte "Das besprechen wir nächste Woche, wenn das überhaupt nötig ist. Vielleicht haben Sie Ihr Kind dann ja schon!"

Am nächsten Tag, ein Mittwoch, hatte ich den ganzen Tag heftige Kopfschmerzen. Donnerstag Nacht um 00:30 Uhr machte ich mich fertig für die Fahrt ins Krankenhaus...
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Foto von unserer Hochzeit am 17.02.2018

Ihr kennt das bestimmt. Man hat schon ziemlich früh diese genaue Vorstellung davon, wie später einmal alles ablaufen soll, wenn man einen Partner gefunden hat und sesshaft werden möchte. Hauptsächlich wird einem die klassische Reihenfolge vorgelebt. Man lebt erst einige Jahre glücklich zusammen bis eines Tages natürlich der Mann den romantischen Antrag macht zu dem Frau nur JA sagen kann. Es wird ein Hochzeitstermin angesetzt und vielleicht auch ein Haus gekauft oder gemietet oder eventuell wird auch erst geheiratet und dann kommt das Haus. Bei diesem Punkt bin ich mir nicht ganz sicher ;-) Kurze Zeit nach der Hochzeit wird Frau schwanger und damit ist die klassische Reihenfolge eigentlich bereits erfüllt. Und es klingt so einfach. Und so ungefähr habe ich mir das mit Ende 20 auch noch vorgestellt.

Da war der langjährige Partner, das Mietshaus, dann der romantische Antrag, der Hochzeitstermin - und dann der große Knall. Auf einmal waren alle Wünsche und Träume, die ich für die Zukunft hatte wie vom Erdboden verschluckt.

Und wie ist es jetzt ziemlich genau 4 Jahre später?

Ich habe alles was ich wollte, nur in der "falschen" Reihenfolge, ziemlich chaotisch und doch genau richtig. Es gab keine romantische Verlobung im klassischen Sinne, das Haus ist ein Altbau, den ich früh in unserer Beziehung "für mich selbst" gekauft habe und in dem wir seitdem sanieren. Die Hochzeit fand kürzlich in hochschwangerem Zustand standesamtlich statt und zwar ganz allein und einfach mit anschließendem Essen zu zweit. Unser Kind wird geboren werden noch bevor unser Haus bezugsfertig ist (Altbauten sind aber auch jederzeit für eine Überrasschung gut :)) und ja, vieles davon habe ich mir so nicht vorgestellt. Weil es unüblich ist. Und manchmal anstrengend. Aber so ist das Leben. Es ist nicht alles bis ins letzte Detail planbar.

Unsere Eheringe & unser Stammbuch


Von der Gesellschaft wird uns so viel "vorgeschrieben" wie genau etwas zu laufen hat, damit es "richtig" ist. Von außen betrachtet ist es ja auch immer sehr leicht über andere zu urteilen. Man kann es eigentlich niemandem recht machen. Entweder man zieht zu früh zusammen, wird zu früh schwanger, heiratet zu früh oder man macht das alles zu spät. Oder oder oder...
Fakt ist: Es gibt kein richtig oder falsch. Jeder findet seinen eigenen Weg und manchmal ist das genau der Weg, den man vorher gar nicht einschlagen wollte oder zumindest nicht so. Außerdem kann man seine Meinung zu Dingen auch ändern, denn man entwickelt sich weiter. Allerdings kann man auch damit rechnen, dass manche Leute dies einem vorhalten werden nach dem Motto: "Aber du hast vor ein paar Monaten noch was ganz anderes gesagt!"

Auf die Nachricht, dass wir nur zu zweit ohne Familie und Freunde standesamtlich heiraten werden, gab es ebenfalls einige Kommentare. Es gibt zu dem Thema viele Ansichten. Ohne einen richtigen Antrag ist man z. B. gar nicht verlobt, habe ich gehört :) Wenn man sich alleine traut, aber anschließend mit der Familie essen gehen möchte, geht das nicht, wenn der Mann keinen richtigen Antrag gemacht hat, wurde mir ebenfalls erzählt.

So oder so ist es wichtig zu erkennen, dass jeder zu allem eine Meinung haben wird und diese höchstwahrscheinlich auch mitteilt. Dies spielt aber absolut keine Rolle, wenn man selbst mit dem eigenen Weg zufrieden ist oder zumindest weiß, dass es auch in Ordnung ist, wenn nicht alles "perfekt" ist. Gerade heutzutage wo man so viel Perfektionismus in den sozialen Medien sehen kann, ist es wichtig, sich hin und wieder ins Gedächtnis zu rufen, dass die Menschen dort meist nur die Schokoladenseite ihres Lebens zeigen und ein Vergleich damit auf Dauer unglücklich machen kann.
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Hafen in Leer bei Nebel

Vor der Schwangerschaft war ich wirklich ziemlich lange nicht mehr richtig krank. Sonst neigte ich eigentlich jedes Jahr zu einer fiesen Entzündung im Hals, die ziemlich schmerzhaft war. Wenn ich mal merkte, dass sich eine Erkältung ankündigte, griff ich sofort zu Meditonsin - mein absolutes Lieblingsmittelchen, um einer möglichen Krankheit sofort vorzubeugen.

Seit dem 3. Monat der Schwangerschaft bin ich jedoch extrem anfällig geworden. Ich war seit September jeden Monat einige Tage krankgeschrieben, weil ich mit Erkältungssymptomen zu kämpfen hatte und mein Arzt meinte, ich soll lieber keine Medikamente einnehmen. Nicht mal Paracetamol, auch, wenn dies in der Schwangerschaft erlaubt sei, sollte ich wenn möglich darauf verzichten.

Deshalb möchte ich gerne erzählen, was mir dabei geholfen hat nicht total außer Gefecht gesetzt zu werden und wie ich ganz ohne Medikamente durch diese Zeit gekommen bin.

Warmes Salzwasser
Diesen Tipp habe ich schon vor Jahren in Bayern von meiner damaligen Hausärztin bekommen und ich muss zugeben, nur selten angewendet. Mit warmem Salzwasser zu gurgeln ist nicht gerade lecker, aber äußerst effektiv. Es tötet Bakterien und lindert damit die Symptome und hilft schneller von den Halsschmerzen befreit zu werden. Als ich merkte, dass sich etwas anbahnt habe ich Abends vorm Schlafen direkt damit angefangen und mit einem großen Glas Salzwasser gegurgelt bis es leer war. Ich bin sicher hätte ich das nicht gemacht, hätte ich am nächsten morgen fiese Halsschmerzen gehabt, aber so konnte ich das ganze sogar noch vorher abfangen.

Salbei BonBons - oder Tee
Ich habe zwar nun schon mehrfach gelesen, dass Salbei in der Schwangerschaft zu vorzeitigen Wehen führen kann, aber ich habe während meiner Erkältungsphase Salbei BonBons zu mir genommen und mir war eine Problematik zu dem Zeitpunkt auch nicht bekannt. Anscheinend ist dafür allerdings auch eine große Menge nötig. Im Zweifel fragt ihr vielleicht besser euren Arzt. Ansonsten kann ich nur sagen, dass Salbei mir sehr geholfen hat. Mit Salbei Tee kann abgesehen vom Salzwasser auch sehr gut gurgeln und damit ist zugleich sichergestellt, dass man nicht wirklich viel Salbei tatsächlich zu sich nimmt.

Vitamin C-Drinks
Ich bin ein großer Fan von Heißgetränken wie heißer Zitrone, heißer Holunder oder Cranberry, die mit Vitamin C und auch oft mit Zink angereichert sind. Ich habe jeden Tag davon 1 Tasse getrunken. Das war nicht nur lecker, sondern hat mir meiner Meinung nach auch geholfen die Erkältungsphase vergleichsweise gut zu überstehen.

Nasendusche
Bis vor kurzem habe ich die Anwendung einer Nasendusche nicht mal in Erwägung gezogen und eigentlich weiß ich gar nicht wieso. Es ist großartig. Ich finde, das schlimmste Gefühl bei einer ordentlichen Erkältung kommt immer daher, dass sich die eigene Nase doppelt so groß anfühlt, wund gerieben ist vom vielen Nase putzen und man einfach keine Luft bekommt. Die Nasendusche hat mir jedes Mal so viel Erleichterung gebracht und hat definitiv dazu beigetragen, den Schnupfen schneller wieder loszuwerden.

Nasenpflaster
Wer selbst schnarcht oder neben jemandem schläft, der es tut, kennt diese Nasenpflaster aus der Apotheke vielleicht. Vor ca. 2 Jahren hatte ich während einer Erkältung die Idee: Wenn Nasenpflaster die Nasenflügel erweitern, dann müssten sie doch auch bei einer verstopften Nase das Atmen erleichtern? Richtig. Ich benutze diesen Trick seitdem gerne, wenn ich erkältet bin. Besonders nachts ist es eine riesige Erleichterung und ich habe das Gefühl, dass die Schleimhäute dadurch wesentlich schneller heilen und der Schnupfen daher auch eher wieder verschwindet.

Labello auf der Nase?
Nunja, es muss nicht unbedingt Labello sein, sondern jeder klare Pflegestift aus der Drogerie ist nicht nur für die Lippen gut, sondern auch für ein verschnupftes Näschen. Diesen Trick kenne ich schon seit meiner Kindheit durch meine älteste Schwester und habe ihn immer fleißig an Freundinnen weiter gegeben, auch, wenn ich komische Blicke ernte. Ein Pflegestift ist handlich und daher gut für unterwegs und man kann vor und nach jedem Naseputzen durch das Auftragen dafür sorgen, dass die Haut an der Nase nicht zu sehr strapaziert wird.

Ruhe und viel Schlaf
Üblicherweise bleibe ich nicht wegen jedem kleinsten Nieser Zuhause und gehe zum Arzt, aber in der Schwangerschaft habe ich wirklich darauf geachtet, auf meinen Körper zu hören und im Zweifel besser Zuhause im Bett zu bleiben, als mich ins Büro zu quälen. Ich dachte mir, lieber eine kleine Erkältung sofort auskurieren, solange sie noch erträglich ist, statt es auszureizen und am Ende völlig fertig zu sein. Das wollte ich mir und dem Baby auf keinen Fall zumuten und bin damit sehr gut gefahren, auch, wenn meine Fehltage in der Schwangerschaft dadurch wesentlich höher waren, als es sonst bei mir der Fall ist.

Ich hoffe, ihr kommt noch gesund durch die kalte Jahreszeit und, wenn ihr noch weitere Tipps & Tricks habt, lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen!
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Unser Haus zum Zeitpunkt des Kaufs

Ich habe hier auf meinem Blog noch nie über die Sanierung des Altbaus erzählt, den ich im März 2016 gekauft habe. Im Juni 2016 war Schlüsselübergabe und seitdem haben mein Freund und ich mit dem Haus sehr viele böse Überraschungen erlebt. Nach der Fertigstellung möchte ich gerne einige Posts darüber schreiben, aber wir haben innerhalb der letzten zwei Monate durchgängig mit Firmen und Statiker über ein Thema diskutiert, zu dem wir im Internet kaum für uns brauchbare Informationen finden konnten oder Lösungsansätze. Deshalb möchte ich das Thema jetzt sofort ansprechen, da wir für uns endlich eine Lösung gefunden haben. Ich spreche von einem nachträglichen Ringanker bzw. Ringbalken im Altbau.

Mit diesem Beitrag hoffe ich, dass er vielleicht jemand anderem hilft und man sich dadurch vielleicht langwierige Diskussionen ersparen kann und schneller zu einem Ergebnis kommt.

Das Dach ist kaputt
Doch fangen wir mal ein bisschen weiter vorne an in der Geschichte. Eigentlich waren wir im Juli/August diesen Jahres in Vorbereitungen für den Innenausbau, als uns jedoch auffiel, dass einige Deckenbalken ziemlich morsch waren. Freigelegt hatten wir diese nur, weil wir die Lattung und Deckenplatten erneuern wollten. Die angegriffenen Deckenbalken ließen jedoch annehmen, das auch weitere Schäden vorliegen könnten und somit entfernten wir auch im Obergeschoss sämtliche Lattung und Gipsplatten, nur um dann vor einem abrissreifen Dachstuhl zu stehen. Eine Vollkatastrophe. 

Ausgangslage
Im Exposé der Immobilie hatte gestanden, das Dach wurde 2009 erneuert. So sah es von außen auch aus, aber eben nur optisch. Es war neu eingedeckt worden, aber obwohl der Vor-Vorbesitzer zu der Zeit den gesamten Schaden gesehen haben muss, wurde dieser einfach überdeckt. Aus den Augen, aus dem Sinn. Nicht mal eine heutzutage übliche Unterspannbahn wurde von außen angebracht, die völlig morschen und von Holzwürmern zerfressenen Fußpfetten einfach wieder verdeckt und schon sah alles wieder schick aus.


Alle sind einer Meinung, keiner hat ein Konzept
Nachdem sich zumindest alle Zimmerer, die die Baustelle besichtigten, gleichermaßen der Meinung waren, dass ein neuer Dachstuhl ein absolutes Muss ist, hörten wir auch von jeder Seite, dass wir die Grundlage dafür nur mit einem aus Beton gegossenen Ringanker herstellen können. Das wurde als die einzige Möglichkeit präsentiert. Nur wie man dies in einem Altbau, mit teils kaputtem und nur 11 cm dickem Innenmauerwerk, mit bereits gegossenem Estrichboden und fertig eingebauter Heizung etc. umsetzt, konnte niemand so recht sagen. Es darf nicht rein regnen und das Dach muss so abgestützt werden, dass weder der Estrich unter der Belastung reißt, noch darf das alte Dach bei einem Sturm davon fliegen. Das ostfriesische Wetter ist unberechenbar.

Relativ schnell stand fest, welcher Zimmerer unseren neuen Dachstuhl fertigen und richten sollte. Auch eine Firma für den zu gießenden Ringanker hatten wir gefunden. Denn dieser ist ja ein absolutes Muss, richtig? Nach längerem Hin und Her bzgl. der Planung schickte der Firmeninhaber den Mitarbeiter zu uns auf die Baustelle, der dann sagte, er könnte in unserem Haus keinen Ringanker gießen: das Innenmauerwerk sei zu schmal und außerdem ginge ein Ringbalken immerhin rund herum und dafür müssten wir erstmal beide Giebel zur Hälfte abtragen, dann den Ringbalken gießen und darauf die Giebel wieder neu aufmauern.

Zur Info: Ein Ringbalken bei einem Neubau. Der Ringbalken wird rund herum auf das Erdgeschoss gegossen, worauf dann erst der Giebel gemauert wird. Es kann auch den Giebel hoch gegossen werden. Der Ringbalken stellt generell die Verbindung der Seitenwände zu den Giebeln her, könnte man einfach ausgedrückt, sagen.

Die Tatsache, dass die Firma, die bereits ein Angebot für den Ringanker gemacht hatte, einen Mitarbeiter schickt, der dann gut eine Woche vor geplanter Umsetzung plötzlich sagt, er kann das nicht umsetzen, war für mich ehrlich gesagt zu viel. Ich bin schwanger und ich möchte in unser Haus einziehen. Ich möchte von einer Firma beraten werden und Lösungsvorschläge bekommen.


Doch kein Ringbalken aus Beton nötig?
Unser nächster Schritt war ein mehr oder minder verzweifelter Anruf bei unserem Statiker. "Gibt es irgend eine andere Möglichkeit als den Ringbalken aus Beton?", fragte ich. "Ja, also man kann einen Ringbalken auch aus massiven Holzbalken machen oder Stahlträger benutzen. Welches Material ist zweitrangig. Es muss durchgängig aufliegen und eine Verbindung herstellen." Ich wurde hoffnungsvoll. "Haben Sie gesagt man kann auch Holz benutzen?" Das war ja prinzipiell von Anfang an meine Idee gewesen, aber es hat ja niemand zugehört :-)

Euphorisch rief ich den Zimmerer an, der mir sagte er könne den Ringbalken aus Holz fertigen. Er wollte sich nur noch mit dem Statiker telefonisch über die Umsetzung absprechen. Was dabei raus kam, war mehr als frustrierend. "Der Statiker sagt es muss gegossen werden."
Das kann doch nicht wahr sein, dachte ich. Ich hatte doch selbst mit ihm gesprochen. Auch, wenn ich nur ein Laie bin und von der Materie an sich wirklich keine Ahnung habe, so war ich mir sicher, den Statiker richtig verstanden zu haben, als er mir mehrmals sagte, ein Ringbalken aus Holz sei möglich.

Persönlich ist besser als am Telefon
Ich teilte dem Zimmerer meine Verwirrung mit, weswegen er einen Termin vor Ort vorschlug. Diesen konnten wir zum Glück alle kurzfristig einrichten, denn es ist Mitte November und für ein neues Dach wird es langsam Zeit. Das Gespräch dauerte keine 15 Minuten und nun waren Statiker und Zimmerer sich beide darüber einig, dass wir einen Ringbalken ohne Probleme aus Holz machen können und das auch werden.

Da wir keine Firma mehr hatten, die sich in der Lage sah, bei unserem Altbau einen Ringanker zu gießen, hätten wir es nämlich selbst machen müssen. Das wäre nicht nur mit enormem Arbeitsaufwand, sondern auch Kosten verbunden gewesen. Für den Ringbalken aus Holz müssen wir lediglich das Innenmauerwerk ausbessern wo es nötig ist, eine gerade Ebene herstellen und dann ist alles vorbereitet, damit der Zimmerer den Rest der Arbeit übernehmen kann.

Die Vorarbeiten dafür sollen bereits nächstes Wochenende in Eigenleistung stattfinden und ich bin sehr gespannt, ob wir in der geplanten Zeit, das gewünschte Ergebnis erreichen. Wenigstens haben wir jetzt einen konkreten Plan und hoffentlich schon sehr bald ein neues Dach.

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Außenstehende, die entweder noch nie schwanger waren oder einfach andere Symptome hatten, mögen vielleicht denken, es ist Einbildung, wenn man schon in der Frühschwangerschaft über so manche Dinge klagt. Für viele Frauen ist aber auch gerade die Frühschwangerschaft auf Grund von Übelkeit & Co. die unangenehmere Zeit der Schwangerschaft.

Ich muss sagen, ich hatte nicht wirklich mit schlimmer Übelkeit, Abneigungen gegen Gerüche oder sonstigem zutun und ich schätze mich sehr glücklich dafür. Aber einige Veränderungen sind mir dann doch aufgefallen, die den Alltag hier und da etwas anstrengender machen können - ggf. auch für die Mitmenschen :)

Plötzlich sieht man aus, als wäre man im 6. Monat...
Besonders nach dem Essen, kam ich mir vor als würde ich gleich platzen und dabei war es völlig egal, was ich gegessen hatte. Getränke mit Kohlensäure, selbst Mineralwasser, war gestrichen. Sehr hinreißend fand ich den Tipp im Internet, man soll sich auch an der Arbeitsstelle einfach einen Ort suchen, an dem man sich "Luft machen" kann. Wenn das mal in der Praxis so einfach wäre ... Generell war das dauernde Aufstoßen aber auch sehr unangenehm, wenn ich Zuhause war, jedoch leider nötig, da die überschüssige Luft im Bauch auch zu Übelkeit führen kann.

Betäubende Müdigkeit. Produktivität null.
Wenn ich nicht zu der Zeit 2 Wochen Urlaub gehabt hätte, ich wüsste nicht wie ich in dem Zustand hätte einen 9 Std. Arbeitstag überstehen sollen. Ich war noch nie in meinem Leben so müde gewesen. Obwohl ich ausschlief, war ich nach dem Frühstück eigentlich schon wieder müde. Wenn man es genau nimmt, habe ich viele Tage meines Urlaubs verschlafen. Ich konnte einfach nichts dagegen tun.

Schlafende Beine...und schlafen überhaupt
Ich hatte noch nie zuvor in meinem Leben solche Beschwerden, aber wann immer ich mich ins Bett lege, schläft früher oder später mein links Bein ein. Immer nur das linke und immer nur der Oberschenkelbereich. Die Haut kribbelt und man kann so echt nicht einschlafen. Was hilft? Ich habe mir ein Beinkissen bei Amazon bestellt, das mir seitdem großartige Dienste leistet und gleich ein zweites Mal für meinen Freund bestellt wurde, denn wer legt nicht gerne mal die Füße hoch?
Aber Schlafen generell wird mit Fortschreiten der Schwangerschaft ein zuweil interessantes Unterfangen. Manchmal liege ich wach und kann nicht einschlafen. Auf welche Seite drehe ich mich jetzt? Auf dem Rücken liegen soll man schon ab der 12. SSW nicht mehr, aber das war vorher meine Schlafposition. Liege ich auf der rechten Seite, liegt mein Bauch irgendwie unbequem. Also habe ich mich mit der linken Seite angefreundet. Bald werde ich meinen Bauch jedoch irgendwo ablegen müssen, um bequem schlafen zu können :)


Der Sicherheitsgurt drückt unangenehm...
und ist zudem auch noch unsicher, falls man einen Unfall haben sollte und der Gurt direkt auf den Bauch drückt. Ich habe ein bisschen nach Möglichkeiten recherchiert und eine wie ich finde sehr einfache Variante gefunden, dieses Problem zu lösen. Ebenfalls bei Amazon ergattert, ist der Sicherheitsgurt für Schwangere innerhalb weniger Tage bei mir eingetroffen. Was mir daran besonders gefällt, ist, dass er leicht anzubringen ist und man ihn dementsprechend unkompliziert von einem Auto in ein anderes mitnehmen kann. Es ist eine flache Sitzfläche, die auf den Autositz gelegt und hinter dem Sitz festgeschnallt wird. Der normale Sicherheitsgurt, der auf dem Bauch liegen würde wird durch eine Schnalle mit Klett- und Knopfverschluss unter dem Babybauch gehalten.

Hunger?
Was ich nicht geglaubt hätte, ist wie viel Hunger ich auf Fleisch bekommen würde, obwohl ich vor längerem Fleisch aus meiner Ernährung gestrichen habe und zum Großteil sogar vegan esse. Fand ich vorher Fleisch immer mehr eklig als lecker, dachte ich auf einmal an Bratwurst mit Senf, gegrillte Hähnchen und Spaghetti Bolognese mit Hackfleisch. Ich muss ganz ehrlich sagen, ganz drüber hinweg bin ich immer noch nicht. Habe ich nachgegeben? Ich muss leider gestehen ja...zweimal. Beim ersten Mal war es ein Leberkäs-Brötchen mit Senf, was mir schmeckte, aber wenn man so lange kein Fleisch gegessen hat, war mir währenddessen doch bewusst, dass es eigentlich nicht das Fleisch an sich ist, dessen Geschmack ich gerade vermisse. Einige Zeit später aß ich ein halbes Hähnchen bzw. einen Teil davon und fragte mich danach warum überhaupt. Zudem hatte ich ein schlechtes Gewissen. Allerdings auch dort die Erkenntnis: das beste daran war das Hähnchengewürz. Ich kann einer Gemüsepfanne mit Reis mehr Geschmack abgewinnen. Trotzdem rechne ich damit, dass ich hin und wieder Heißhunger haben werde, auf etwas, das ich sonst nicht esse. Was für mich eine sehr gute Alternative ist, ist die vegane Leberwurst von Berief. Ähnliche Produkte gibt es auch bei Amazon.
Achja, und am besten immer einen Snack bereit halten, denn der Hunger kommt zumindest bei mir jetzt plötzlich und erinnert mich immer wieder an den Spruch "Du bist nicht du, wenn du hungrig bist." Gib' mir in dem Moment etwas zu essen und alles ist wieder gut.

Träume.
Und während ich hier sitze und mir vorgenommen habe, heute produktiv zu sein, werde ich müde und es ist offenbar Zeit für meinen Mittagsschlaf, den ich eigentlich immer mache, wenn ich Zuhause bin. Kira leistet mir dabei meist Gesellschaft. Sie träumt vermutlich davon, wie sie Kaninchen jagt. Ich hingegen träume nur noch völlig verwirrtes Zeug. Dinge, die man anderen nicht mal erzählen möchte, weil sie so skurril sind. Alles ist durcheinander gewürfelt: Zeiten, Orte, Personen. Nichts passt zusammen und ist teilweise beängstigend. In einem Traum habe ich so bitterlich geweint und war völlig aufgelöst, dass es wirklich realistisch wirkte. Ich habe jedoch überall von merkwürdigen und gruseligen Träumen in der Schwangerschaft gelesen. Also scheint das wohl normal zu sein :)

Angst, etwas falsch zu machen...
Noch nie zuvor habe ich so viel darüber gelesen, welche Nährstoffe ich in welcher Menge am besten zu mir nehmen sollte und noch nie zuvor habe ich dazu so viele verschiedene Meinungen gehört. Ich hatte eine Weile wirklich das Gefühl, nichts von dem was ich zu mir nehme, reicht annähernd aus, um damit das Baby gut zu versorgen. Da hilft im Zweifel nur mit dem Arzt sprechen. Dieser hat mir gesagt die Blutwerte sind gut, auch der Eisenwert, und deshalb sind weitere Ergänzungsmittel neben der Folsäure nicht nötig. 

Mit welchen Erfahrungen könnt ihr euch identifizieren? War vielleicht irgendetwas völlig anders als bei mir?
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Unser Baby in der 12. SSW
Ihr kennt das ja...man redet immer von "wenn ich einmal Kinder habe..." und gedanklich ist dieser Zeitpunkt noch enorm weit weg. Man kann sich nicht mal annähernd vorstellen, wie es wirklich ist, Mutter oder Vater zu sein. Alles was man sagt oder denkt, wie man sich tatsächlich fühlen könnte, ist reine Spekulation.

Hätte mir jemand vor einer Weile gesagt, dass ich im März 2018 Mutter werde, hätte ich dies mit vernünftigen Argumenten abgestritten: unser Haus ist noch nicht fertig - ich bekomme gerade erst eine Festanstellung nach 2 Jahren Leiharbeit - ich weiß gar nicht, ob wir uns das überhaupt leisten können - wir wohnen noch nicht einmal zusammen usw.
Das alles trifft 100% zu und trotzdem bin ich jetzt fast im 5. Monat schwanger. Wie das passieren konnte? Ich könnte jetzt weit ausholen und erklären, warum ich z. B. die Pille schon seit einer ganzen Weile nicht mehr nehme und auf hormonelle Verhütung ganz verzichtet habe, aber über dieses Thema spreche ich wohl lieber separat in einem anderen Post.

Fakt ist, wenn man mehr oder minder "ungeplant" schwanger wird (ich glaube eigentlich nicht an richtige "Unfälle" - und das Wort mag ich auch nicht), steht man plötzlich vor so vielen Fragen, besonders, wenn das eigene Leben gerade etwas chaotischer ist, als man es sich für seine Schwangerschaft eigentlich gewünscht hätte. Wer wird schon gerne in der Probezeit schwanger oder saniert während der Schwangerschaft noch ein Haus?

Obwohl ich schon vor meiner ausbleibenden Periode, im Gefühl hatte schwanger zu sein, war ich beim positiven Testergebnis Zuhause erst alles andere als himmelhochjauchzend. Ich bin zwar ein sehr optimistischer Mensch, aber ich fragte mich einfach "Bekommen wir das hin? Und wie?"
Vor ein paar Monaten noch, habe ich einen Post über die biologische Uhr der Frau verfasst und den Zeitdruck, der auf uns Frauen lastet und jetzt bin ich diejenige, wegen der andere Frauen ähnlichen Alters neben mir fast mitleidig angesehen werden und Worte hören wie "Jetzt fehlst nur noch du".

Mittlerweile freuen wir uns, ich fiebere jedem Arztbesuch entgegen und wir haben irgendwie einen Plan, wie wir vor der Geburt noch in unser neues Zuhause einziehen. Bei meiner Arbeitsstelle wurde die Schwangerschaft und damit verbundene Auszeit zum Großteil sehr positiv aufgenommen, was für mich sehr wichtig ist. Finanziell sollte das alles zum Glück kein Problem darstellen und ja, wir werden sozusagen mit dem Baby das erste Mal ein Haus miteinander teilen. Das ist auch nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben, aber man kann im Leben nicht alles (oder überhaupt irgendetwas?) perfekt durchplanen. Deshalb bin ich erstmal mit meiner Jobsituation zufrieden und hoffe, dass wir rechtzeitig vor dem Geburtstermin in unser Haus einziehen können :)

Welche verrückten Geschichten hat euer Leben schon für euch geschrieben?
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Mein Blog hieß nicht immer "Feeling Good Looks Better" und eigentlich habe ich ihn damals umbenannt, als ich in einer ziemlich schwierigen Zeit war, wenn ich mich richtig erinnere. Ich hatte eine Zeit, in der ich innerhalb von nur 1 Woche nicht nur von meinem Ex-Freund verlassen wurde, sondern auch meinen Job verlor. Wie sich jeder vorstellen kann, wirft auch nur eines dieser Ereignisse einen für gewöhnlich aus der Bahn.

Beides innerhalb so kurzer Zeit verkraften zu müssen war nicht leicht und brachte mich an meine Grenzen. Ich habe so etwas bisher glücklicherweise nicht wieder erlebt und hoffe auch, dass es mir erspart bleibt. Aber man muss realistisch sein... früher oder später passieren Dinge, die man nicht kontrollieren kann.

Allerdings gibt es auch Dinge, die in unserer Hand liegen und als ich plötzlich Single war, habe ich festgestellt, dass ich mich viel zu wenig um mich gekümmert hatte. Im Grund kann man sagen: ich hatte mich selbst verloren. Mein Gück war all die Jahre von der Beziehung abhängig gewesen und dies wurde mir erst bewusst, als sie zuende war.

Wann immer wir Streit hatten, war meine Laune im Keller. War alles in Ordnung und wir hatten eine schöne Zeit, war auch ich glücklich. Mein persönliches Wohlbefinden war so von seinen Launen abhängig, dass ich am Boden zerstört sein konnte, wenn er wegen etwas Streit angefangen hatte. Und das hat er das letzte Jahr unserer Beziehung ständig gemacht. Wie emotional anstrengend das war, bemerkte ich erst, als er weg war und ich anfing, das Beziehungsende zu verarbeiten.

Irgendwann zu dieser Zeit, wollte ich meinen Blog umbennen, weil mir bewusst wurde, dass ich zwar hauptsächlich Blogartikel zu Makeup & Kosmetik schrieb, aber alle diese Produkte nichts wert sind, wenn man sich schlecht fühlt. Und das tun leider so viele Frauen. Umgekehrt ist es natürlich auch so, dass Frau sich wohler fühlen kann, gerade, weil sie Makeup trägt und hübsch zurecht gemacht ist. Aber wirkliche Zufriedenheit mit sich selbst, kommt von innen, denke ich.

Man kann sich natürlich nicht nur schlecht fühlen wegen einem Beziehungsende oder einem anderen Verlust, sondern vielleicht wünscht man sich schon lange eine Veränderung in seinem Leben und sie passiert einfach nicht. Und ich kann sagen, dass ich mich aus diesem dunklen Loch, in dem ich mich befand, heraus gekämpft habe und glücklicher bin als je zuvor. Ich habe kein perfektes Leben, aber es ist das Leben, das ich wollte.



Das Wichtigste ist, dass man sich Hobbies etc. sucht, die einen mit Glück erfüllen. Manchmal sind auch kleine Rituale absolut ausreichend. Mir reicht es oft, in Spotify nach neuer Musik zu suchen oder zu meiner aktuellen Lieblingsmusik verrückt herum zu tanzen und mitzusingen. Sport ist auch eine großartige Möglich sich besser zu fühlen und die Ernährung kann auch einiges dazu beitragen.

Mädels, kümmert euch um euch selbst und macht euer Glück niemals von jemand anderem abhängig :)

Was sind die Kleinigkeiten im Alltag, die euch glücklich machen?
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Bildquelle: aboutpixel.de / Uuups... © Thomas Meinert

Ja liebe Männer, ihr habt richtig gelesen! Heute bekommt ihr die tollsten Tipps aus erster Hand, wie ihr am besten eure Freundin, Frau etc. betrügen könnt, ohne dabei aufzufliegen. Ihr werdet all dem Ärger aus dem Weg gehen und dabei doppelten Spaß haben!
Ihr seid schon neugierig? Na, dann will ich euch mal nicht länger auf die Folter spannen...


Tipp Nr. 1
Überstunden: Eure Teuerste kann euch schlecht böse sein, wenn ihr länger arbeitet, um euren nächsten Urlaub zu finanzieren, euren Job nicht zu verlieren oder eine Beförderung zu bekommen. Außerdem kann sie wahrscheinlich nicht nachprüfen, ob ihr die Wahrheit sagt. Also erzählt ihr einfach, dass ihr Überstunden machen müsst, den Schichtplan getauscht habt usw. und trefft euch in der Zeit mit eurer heißen Affäre. Und das Beste ist, wenn ihr nach Hause kommt, werdet ihr mit einem warmen Essen herzlich begrüßt, weil ihr so "hart" gearbeitet habt...

Tipp Nr. 2
Facebook: Ihr baggert gerne Frauen auf Facebook an? Blöd, wenn eure Ehefrau sieht, dass ihr lauter hübsche, junge Dinger in eurer Freundesliste habt, deren Bilder liked und kommentiert etc. Habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, euch in das Facebook Profil eurer Frau einzuloggen und dort all die Damen auf die Blockier-Liste zu setzen, denen ihr unanständige Dinge schreibt? Nein? Ich mein ja nur... eure Frau wird eure Affären dort niemals finden, zumindest bis sie in ihre Blockier-Liste schaut...

Tipp Nr. 3
Hobbies: Wenn ihr eurer Freundin erzählt, ihr geht zum Sport, muss sie ja nicht wissen, dass es sich dabei um Matratzensport handelt. Auch Angeln ist ein tolles Hobby, dass euch viele Freiräume schaffen wird: 1. ihr seid einfach immer an einem Gewässer weit weg von Zuhause 2. ihr habt dort keinen Handy Empfang 3. auch bei Schnee und Frost ist Angeln möglich (erzählt doch einfach was von Eis-Forellen oder sowas...) und wenn ihr ohne Fisch nach Hause, kommt werdet ihr sogar getröstet, weil ihr einfach keinen guten Fang gemacht habt.

Tipp Nr. 4
Geschäftsreise: Ihr behauptet einfach ihr müsstet für mindestens 1 Woche auf eine Geschäftsreise. Nein, es ist nicht verdächtig, dass es spontan bekannt gegeben wurde, ihr nicht wisst warum ihr fahrt oder wie lange ihr dort bleiben werdet. Dass ihr sagtet ihr seid in Berlin, aber der Facebook Messenger zeigt an ihr seid nur 4 km von Zuhause entfernt ist ebenfalls nicht tragisch, wenn ihr kreative Ausreden erfindet: "Der Messenger ist kaputt."

Tipp Nr. 5
Selbstüberschätzung: Bringt ein hohes Maß an Selbstüberschätzung mit! Zum Beispiel: zeigt euer Fremdgehen so offensichtlich, dass es eigentlich kaum noch zu leugnen ist, aber da ihr es so offen zeigt, wird eure Freundin denken "So dumm kann er gar nicht sein!" Ihr fragt euch wie das geht? Hängt doch einfach mal das T-Shirt eurer Affäre Zuhause auf eurem Wäscheständer auf. Ist ganz leicht und wird bei eurer Freundin so für geistige Verwirrung sorgen, dass sie glatt denkt es gehöre ihr...

Tipp Nr. 6
Erwischt: Ihr seid doch erwischt worden? Das tut mir natürlich unendlich leid. Wenn ihr alle obigen Tipps korrekt befolgt hättet, wäre das bestimmt nicht passiert... Da ihr aber nun in dieser misslichen Lage seid, erkläre ich euch noch wie ihr aus der Nummer wieder raus kommt. a) Moral-Apostel spielen: Die eindeutigen Ehemails, die eure Ehefrau gefunden hat, hätte sie niemals lesen dürfen. Woher hat sie überhaupt euer Passwort? Was fällt ihr ein, eure Privatsphäre zu verletzen? b) Leugnen: Eurer Emailkonto ist gehackt worden. Mit den schmutzigen Nachrichten habt ihr nichts zutun. c) Spieß umdrehen: Wenn eure Frau nicht so prüde, hässlich und langweilig wäre, hättet ihr gar keinen Grund gehabt fremdzugehen. Es ist alles ihre Schuld, also worüber beschwert sie sich überhaupt?! Außerdem hat es extrem euer Selbstwertgefühl geschädigt, dass sie nicht jeden Tag 3x Sex mit euch möchte und dass sie gesagt hat Channing Tatum sei sexy. Daher musstet ihr euer Ego wieder aufpolieren d) Flucht: Da ihr die Beziehung so nicht weiterführen könnt, bleibt euch natürlich nichts anderes übrig, als erst einmal bei einem Freund unterzutauchen und dann per Whatsapp Schluss zu machen. Natürlich liebt ihr sie noch und es ist alles eure Schuld. Selbst, wenn sie euch verzeihen würde, hieße das Arbeit, um die Beziehung zu retten, also lieber gleich das Weite suchen...

***********************************************************

Wenn ihr hier angekommen seid, habt ihr hoffentlich bemerkt, dass dieser Artikel nicht ganz ernst gemeint ist :) Ich würde keinem Mann empfehlen, die Tipps zu befolgen, da sie von schlechtem Charakter zeugen und wir Frauen zwar manchmal gutgläubig und naiv sind, aber früher oder später erkennen wir was los ist ;-)
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aboutpixel.de / Eheversprechen © Timo Platte

Ich habe einmal gehört, man braucht die Hälfte der Zeit, die man in einer Beziehung verbracht hat, um über sie hinwegzukommen. Schon damals dachte ich "Das könnte ganz schön lange dauern." Verständlich, nach 9,5 Jahren Beziehung im Alter von 28 Jahren.

Ich erinnere mich sehr gut an Silvester 2011. Es war das allererste Mal, dass du und ich alleine gefeiert haben und es war bis dahin das schönste Silvester, das ich je hatte. Wir haben Fondue gegessen, nur wir beide und uns unterhalten. Als Mitternacht näher kam, sagtest du, du würdest draußen schonmal alles vorbereiten, aber ich solle nicht raus kommen. Dabei gedacht habe ich mir nichts. Du nahmst den Sekt und die Gläser mit und erst ganz kurz vor Mitternacht sagtest du zu mir, dass ich jetzt hinaus kommen darf.

Links und rechts entlang unserer Auffahrt standen große Wunderkerzen und erhellten alles. Der Sekt stand bereit und als das Feuerwerkt los ging, nahmst du meine Hand. Du holtest einen Ring aus deiner Hosentasche und sagtest "Da wir jetzt schon fast 8 Jahre zusammen sind und ich dich über alles liebe, frage ich dich, ob du mich heiraten willst." Du hast gezittert vor Aufregung. Dass der Ring an meinem Finger etwas zu groß war, war mir völlig egal. Ich war noch nie so glücklich gewesen.

Seit dieser Silvesternacht dachte ich, ich würde jede kommende mit dieser vergleichen. Nachdem du fort warst, habe ich Silvester verflucht. Ich habe dich in Gedanken immer wieder dort stehen sehen. Dein Heiratsantrag spielte sich in meinem Kopf immer wieder ab wie ein Film. Ich wusste, wenn ich dort wohnen bliebe, würde ich diesen Ort ewig damit verbinden. Also bin ich fortgegangen, um neue Erinnerungen zu sammeln und ist es nicht schicksalhaft, dass das erste Silvester ohne dich - an dem ich vor hatte mich selbst zu bemitleiden und zu verkriechen - mir auf unvorhersehbare Weise, jemanden gegeben hat, der die Erinnerungen hat verblassen lassen, die dazu führten, dass ich zu dir je sagte "Ja, ich will"?
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Hallo ihr Lieben,

immer wieder sehe ich, dass viele über eine Suche zu Younique Produkten etc. auf meinen Blog gelangen. Wie bereits mal zuvor erwähnt, möchte ich mich auf diesem Blog nicht zu sehr mit Younique beschäftigen und habe daher einen Blog erstellt, der sich ausschließlich mit Younique befasst (KLICK)

Dort findet ihr alles, was ihr über Younique wissen möchtet & wenn doch nicht, dann schreibt mir doch einfach eine Email oder kontaktiert mich über Facebook :)

Heute möchte ich euch gerne auf ein Makeover aufmerksam machen, dass ich tatsächlich jetzt erst poste, obwohl es bereits im August stattgefunden hat. Ich möchte diese Art von Terminen in Zukunft gerne öfter wahrnehmen und hoffe euch gefallen die Fotos.

Hinterlasst mir gerne auf dem anderen Blog eurer Feedback in den Kommentaren!

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aboutpixel.de / Einer für alle .... © Michael Pander
Mit Anfang 20 oder sogar noch Mitte 20 war ich nahezu fest davon überzeugt, dass ich bis zum meinem 30. Geburtstag verheiratet sein würde und mindestens ein Kind zur Welt gebracht haben würde. Willkommen in der Realität: ich habe einmal fast geheiratet und ein Kind ist zurzeit auch nicht geplant. Und mein 31. Geburtstag liegt nur wenige Monate entfernt...

Statt der erträumten Traumhochzeit im Schlosspark bekam ich nach fast 10 Jahren Beziehung eine schreckliche Trennung und eine Kündigung in meinem Job und statt eines Kindes mit mir, hat der Ex nun mit seiner Frau (ja, richtig!) vier Kinder, die nicht seine sind. Ob ich verbittert darüber bin? Traurig? Sauer? Keineswegs!

Ich glaube fest daran, dass alles aus einem guten Grund passiert und wenn ich meine heutige Beziehung mit der damaligen vergleiche, bin ich dankbar, dass alles so gekommen ist. Ich hatte Glück bis zu meinem 30. Geburtstag nicht verheiratet gewesen zu sein und auch auf das Kind warte ich in diesem Fall gern etwas länger als ich früher einmal dachte.

Worüber ich allerdings teilweise wirklich sauer bin, ist der Umgang mit kinderlosen Frauen ab 30 oder sogar schon davor. Artikel in Frauenzeitschriften, die uns Frauen erzählen, dass man ab dem 25. Lebensjahr große Schwierigkeiten haben wird, schwanger zu werden und gleich mit dazu gibt es alle möglichen Tipps für medizinische Maßnahmen. Arbeitskollegen, Familienmitglieder und sogar Freunde, die sagen "Na, viele Jahre hast du nicht mehr Zeit, oder?", "Du siehst zwar nicht aus wie 30, aber deine Ersatzteile sind eben so alt.", "Deine Zeit läuft ab!" usw.
Dass ich Frauen kenne, die daher noch vor der 30 sagen "Mir läuft die Zeit davon" wundert mich daher nicht wirklich. Dass sie ihre Männer mit dieser Einstellung wahrscheinlich von sich weg treiben allerdings auch nicht.

Nicht, dass ich wegen solcher Bemerkungen in Depressionen versinken würde, aber man muss ganz deutlich sagen, dass das Thema Schwangerschaft bei Frauen ab Ende 20 ein sensibles Thema ist. Manchmal weiß man als Frau gar nicht, ob man überhaupt Kinder möchte, bis plötzlich alle Mutter werden und man realisiert, dass man es für sich zumindest nicht ausschließen möchte. Manchmal ist man auch vorher gar nicht in der richtigen Lebenssituation, um solch eine Entscheidung zu treffen.
Es gibt wahrscheinlich nie den perfekten Zeitpunkt, aber ich zumindest möchte ein Kind mit jemandem, der das auch möchte. Ich möchte ein passendes Zuhause und einen festen Job.

aboutpixel.de / A pregnant woman holding a clock. © Mark Chambers

Frauen haben im Gegensatz zu den Männern leider weniger Zeit, sich für eine Familie zu entscheiden. Es ist schon nicht leicht den passenden Mann für ein langanhaltende Beziehung zu finden, aber den Mann zu finden, mit dem man eine Familie gründen kann und der das auch möchte, ist noch schwieriger. Männer sind durchschnittlich in einer Beziehung viel später zu Schritten wie Hochzeit und Familie bereit als eine Frau. Logisch, die Männer haben kaum Zeitdruck. Sie toben sich in der Zeit, in der Frau sich bereits entscheiden muss, lieber aus oder kaufen sich den Sportwagen statt der Familienkutsche.

Daher: Liebe Männer, wenn ihr das lest, seid euch darüber bewusst. Seid fair. Wenn ihr mit einer tollen Frau zusammen seid, von der ihr wisst, dass es ihr größter Wunsch ist, eine Familie zu gründen, dann werdet euch darüber klar, was ihr wollt. Es könnte sonst passieren, dass sie wegen euch auf Familie verzichtet und wenn euch dann 10 Jahre später klar wird, dass ihr doch eine Familie wollt, ist es für sie zu spät.

Generell wünsche ich mir in dieser Thematik in der Gesellschaft etwas mehr Sensibilität. Gerade erst vor kurzem hat ein Nachbar meinen Freund und mich gefragt, ob wir Kinder hätten. Wir verneinten. Die nächste Frage war "Aber kommt noch?". Nun stellt euch vor, ich hätte gerade kürzlich eine Fehlgeburt gehabt oder ich wäre unfruchtbar. Vielleicht will mein Freund ja auch keine Kinder und dies ist ein Streitthema...all diese Dinge kann ein Fremder nicht wissen und trotzdem stellen sie Fragen ohne vorher nachzudenken. Es wird einfach vorausgesetzt, dass jeder im Stande ist Kinder zu bekommen und sie auch will.

Eins ist klar: Wenn die leeren Zimmer in deinem Zuhause von anderen zum Kinderzimmer ernannt werden und die neue Fußbodenheizung angepriesen wird mit "wenn das Baby auf dem Boden ist, friert es auch nicht", bist du wahrscheinlich mindestens 30 und deine Zeit läuft langsam ab ;-)

Was sagt ihr zu dem Thema? Schreibt mir eure Meinung bitte in die Kommentare. Ich bin sehr gespannt darauf, zu lesen, wie ihr darüber denkt :)

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Hallo ihr Lieben,

ich vermisse das Bloggen wahnsinnig, aber meine Zeit bzw. meine nicht vorhandene Zeit, lässt momentan keinen Raum für soetwas. Warum?
  • Ich arbeite Vollzeit
  • Ich habe mit 30 endlich angefangen meinen Führerschein zu machen
  • Ich habe ein Haus gekauft, das gerade saniert wird
Aber jetzt, wo ich gerade nichts zutun habe, schaue ich in meinem Blog vorbei und sehe immer wieder, dass ihr über Suchbegriffe wie "Younique" und "Younique Foundation" auf meinem Blog landet und ich möchte darauf gerne reagieren.

Dieser Blog beschäftigt sich nicht viel mit Younique, da ich das gerne getrennt halte. Ich liebe zwar die Younique Produkte, aber ich liebe auch andere Produkte und um diese soll es hier größtenteils gehen oder andere Bereiche des Lebens. Ich habe andere Plattformen auf denen ich sehr viel über Younique informiere und diese werde ich euch am Ende dieses Posts nennen, damit ihr dort alle Infos finden könnt, die ihr benötigt :)

Vorab möchte ich aber kurz erzählen WARUM ich mich für Younique entschieden habe und was Younique für andere Frauen bedeutet & was ich mir für die Zukunft vorgenommen habe.

Als ich mich 2015 dafür entschied mich für Younique als Presenterin zu registrieren, war ich arbeitsuchend. Ja, richtig. Ich hatte keinen Job. Diese 109 Euro für das Starterset sind eine Menge Geld. Das ist mir durchaus bewusst, aber ich hatte so viele Frauen aus anderen Ländern, in denen Younique schon tätig war, davon erzählen hören wie es ihr Leben verändert hat. Ebenfalls das Leben meiner sogenannten Sponsorin. 

Aber was hatte ich schon zu verlieren? Das Starterset besteht aus Kosmetik, die ich für mich selbst benutzen kann und wer möchte nicht mindestens 20% Rabatt auf High End Kosmetik? Es gibt keine versteckten Kosten, keine Verpflichtungen, keine monatlichen Beiträge. Ich konnte nicht verlieren, ich konnte nur gewinnen.

Was hat sich seitdem getan? Ich habe bisher JEDEN Monat Umsatz gemacht und JEDEN Monat etwas verdient. Kann ich davon leben? Oh, noch lange nicht. Hoffe ich davon eines Tages Leben zu können oder zumindest ein gutes Nebengehalt zu erwirtschaften? Definitiv!

Was es dafür braucht? Einsatz, Mut, Lernbereitschaft uvm. aber vor allem braucht es andere Menschen, die daran glauben. Ich habe das Gefühl, dass diese Art des Geld verdienens immer noch einen schlechten Ruf hat und man als Abzocker abgestempelt wird. Aber ich habe neulich einen wirklich einen tollen Artikel in der Huffington Post gelesen, dessen Inhalt ich teilweise in meinen eigenen Worten wiedergeben will.

Younique Touch Mineral Flüssig Foundation "Velour"

Wenn man ein Produkt, das man sowieso irgendwo anders von irgendeiner anderen Firma gekauft hätte, bei einer Mutter kaufen kann, die dadurch Zuhause bei ihren Kindern sein und ihre Familie finanziell unterstützen kann, dann ist das etwas Großartiges. Wenn ihr in einen Laden geht und dort teure Kosmetik von Markenherstellern kauft, dann unterstützt ihr in erster Linie nicht die Mitarbeiter dort, sondern in allererster Linie das Führungspersonal, d.h. Geschäftsführer, die Millionen von Dollar verdienen. 
Kauft man bei der Mutter, die über ihr kleines Unternehmen z.B. Kerzen verkauft, sorgt ihr für Windeln für das Baby, Mittagessen auf ihrem Tisch, die Bezahlung von dringenden Rechnungen, den Beitrag für den Fußballverein ihres Sohnes, Arztrechnungen etc.
Nirgendwo sonst als im Direktvertrieb haben wirklich alle Menschen eine Chance ihren Lebensunterhalt zu verdienen und noch viel mehr. 
Du bist genervt von den Posts irgendwelcher Frauen, die Diätpulver, Kerzen, Schmuck oder Kosmetik verkaufen? 
Was, wenn ich dir sage, dass diese Frauen nicht morgens um 5 Uhr aufstehen müssen um irgendwo zu arbeiten, wo sie nicht geschätzt werden? Sie müssen nicht für 8,50 Euro Mindestlohn arbeiten. Sie sind nicht an feste Arbeitszeiten gebunden. Sie müssen keinen Spagat machen um Familie und Job zu vereinen. Sie arbeiten hart, aber sie tun es für sich und ihre Familie und es lohnt sich. Menschen verdienen für gute Arbeit viel Geld mit dieser Arbeit und zwar auf ehrliche Weise.

Bin ich da wo ich sein will? Noch lange nicht. Warum? Es ist schwer. Man wird auch mit Direktvertrieb nicht über Nacht reich. Aber man kann innerhalb eines Jahres wesentlich mehr erreichen als innerhalb des selben Zeitraums in einem "normalen" Beruf.

Aber...ich höre nicht auf. Younique ist eine tolle Firma und produziert großartige Produkte. Die Frauen, die damit arbeiten, inspirieren mich jeden Tag. Wir bieten Frauen - und im übrigen auch Männern - eine tolle Möglichkeit. Wir bieten 14 Tage Rückgaberecht auf alle Produkte. Unsere Produkte sind hypoallergen und auf natürlicher Basis. Manchmal muss man einfach den Mut haben, etwas Unbekanntes auszuprobieren und mehr als das man sein Starterset bekommt, es aufbraucht & nicht weitermachen möchte, kann nicht passieren - denn wie gesagt- keine Verpflichtungen!

Ihr findet viele Infos zu Produkten, Videos & Fotos auf meiner Facebookseite. Schreibt mir gerne :) Löchert mich mit Fragen :) Ich würde mich wahnsinnig freuen, ein paar tolle Mädels & vielleicht Jungs zu finden, die Lust haben, gemeinsam etwas zu erreichen!


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Hallo ihr Lieben,

seit knapp über 2 Monaten bin ich jetzt Presenterin bei Younique und möchte euch heute das beliebteste Produkt von Younique vorstellen: den 3D Fiberlash Mascara.

Erster Eindruck:
Die Verpackung ist schön und hochwertig. Darin befindet sich eine Beschreibung wie der Mascara anzuwenden ist, denn er besteht aus zwei Tuben. Diese zwei Tuben befinden sich in einem mit Druckknöpfen verschließbarem Beutelchen, das perfekt dafür geeignet ist, auch Pinsel, Eyeliner und Lipliner zu verstauen.


Anwendung:
Zuerst wird das Transplanting Gel aufgetragen. Am besten funtkioniert es, wenn man beim 1. Schritt überschüssiges Gel an der Tube abstreift, so wie es bei einem handelsüblichen Mascara oft gemacht wird. Dadurch wird verhindert, dass zuviel Produkt die Wimpern verklebt.

Als zweites werden die Fibers aufgetragen. Auch hier kann es notwendig sein einige Fibers an der Tube abzustreifen. Zu viele Fibers können nicht an den Wimpern haften und würden im Laufe des Tages herunterfallen und auf den Wangen landen.
Wer Volumen möchte, trägt die Fibers auch am Wimpernansatz auf. Wer vor allem auf Länge aus ist, konzentriert sich auf das Wimpernende.

Der dritte Schritt versiegelt die Fibers und perfektioniert das Ergebnis. Es wird erneut Transplanting Gel aufgetragen. Diesmal muss genug Gel auf der Bürste sein, dass alle Fibers versiegelt sind.

 

Love-It-Garantie:
Mir ist absolut bewusst, dass nicht jeder für einen Mascara den Preis von 31,50 Euro bezahlen würde. Ebenso gefällt nicht jedem das Ergebnis mit dem Mascara erzielt. Man muss Produkte für sich selbst testen und sehen, ob es einem gefällt. Deshalb gibt es bei Younique die Love-it Garantie:


 

Fazit:
Ich liebe diesen Mascara und benutze ihn fast ausschließlich. Jedes Mal, wenn ich einen anderen Mascar benutze, den ich vorher sehr gut fand, zeigt mir ein Blick in den Spiegel, warum ich den 3D Fiberlash Mascara lieber benutze. Dazu kommt noch, dass ich eine pflegende Wirkung feststelle, was die Länge und Dichte meiner Wimpern angeht.

Ich hoffe dieser Beitrag hat euch ein bisschen mehr Infos über den Younique 3D Fiberlash Mascara gegeben. Wenn ihr noch Fragen habt, schreibt mir gerne in die Kommentare oder besucht mich auf meiner Facebookseite für Younique.



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Hallo ihr Lieben,

da bin ich mal wieder :-) Endlich!
Schon vor einiger Zeit habe ich über den Rossmann Blogger-Newsletter 4 Farben der Sally Hansen Miracle Gel Nagellacke geschickt bekommen und mich total darüber gefreut :)
Ich habe alle Farben getragen und den Top Coat ebenfalls ausgiebig getestet und möchte euch daher heute eine kleine, aber feine Review dazu geben.

Der hellste Ton, der mir zugeschickt wurde heißt "Birthday Suit" und ist ein toller Nude-Ton. Ich trage manchmal gerne schlicht, weshalb mir diese Farbe sehr gelegen kam. Es gibt jedoch von fast jedem Hersteller eine ähnliche oder genau dieselbe Farbe. Bei diesem Farbton benötigt man auch mindestens 2 Schichten, damit er deckt.

Der schöne Korallfarbene Ton "Pretty Piggy" war mir zu Beginn etwas zu Orangestichig. In der Flasche hat er mir super gut gefallen, aber beim ersten Auftragen war ich hin und her gerissen. Dennoch verwandelte sich Pretty Piggy zu meiner Lieblingfarbe aus allen 4. Auch hier würde ich zwei Schichten empfehlen um eine sehr gute Deckkraft zu erzielen.

Der klassische Rotton "Red Eye" gehört zu den Farben, die ich gerne, aber nicht allzu häufig trage. Von anderen Marken besitze ich bereits einige rote Lacke und dieser hier ist einer von genau den Tönen, die ich zu Hauf besitze. Der Lack von Sally Hansen besitzt jedoch Eigenschaften, die andere Lacke nicht unbedingt vorweisen können. Eine Schicht von diesem Lack reichen für eine gute Deckkraft aus, aber ich bevorzuge eigentlich bei jedem Nagellack zwei Schichten :)

 
 "Tidal Wave" ist ein toller Blautton, den ich ins Herz geschlosse habe. Auch hier reicht eine Schicht für eine gute Deckkraft aus, wenn man will. In Kombination mit weißen Stickern fand ich die Farbe absolut traumhaft und freue mich darauf, weitere Designs damit auszuprobieren.

Fazit

Die Miracle Gel Nagellacke von Sally Hansen sollen ca. 14 Tage halten. Ob das tatsächlich der Fall ist, kann ich nicht sagen, da ich normalerweise jede Woche meine Nägel mache. Für mich halten die Lacke jedoch eine Woche nahezu perfekt ohne absplittern etc. Je nachdem wie sehr die Hände beansprucht werden, kann ich mir daher durchaus vorstellen, dass 1,5 - 2 Wochen Haltbarkeit möglich sind.

Die Trocknungszeit ist sehr gut. Der Lack trocknet sehr schnell und ist danach widerstandsfähig. Die Textur der Lacke ist gut und lässt sich gut auftragen. 

Einziger Negativpunkt, der mir aufgefallen ist: Der Topcoat ist nicht stark genug um Nageldeko wie Sticker oder Nieten lange auf dem Nagel zu halten. Diese verliert man leider nach wenigen Tagen bzw. die Sticker lösen sich, was unschön aussieht.

Tipp: Der Top Coat funktioniert auch hervorragend mit Nagellacken anderer Hersteller. Die Haltbarkeit ist dabei beinahe genauso lange als hätte man auch den Farblack von Sally Hansen benutzt :)

Ich hoffe, meine Einschätzung hat euch geholfen. Ich freue mich auf eure Kommentare :)



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Kosmetik, Younique, Mascara, 3D Mascara, Makeup, Wimpern
Younique Starterkit

Hallo ihr Lieben,

heute stelle ich euch eine "neue" Kosmetik-Marke vor, die gerade seit 1. August 2015 in Deutschland ist: YOUNIQUE.
Vielleicht habt ihr bereits von dieser Marke gehört, denn besonders beliebt und bekannt ist Younique für die Moodstruck 3D Fiber Lashes Mascara. Wie ich darauf gestoßen bin? Ich habe bei Facebook eine Anzeige über die Younique Mascara gesehen und "Gefällt mir" geklickt. Kurze Zeit später wurde ich von Amanda aus den USA angeschrieben. Sie fragte mich, ob ich denn generell an Kosmetik interessiert sei und ich schickte ihr auch den Link zu meinem Blog.
Sie sagte leider seien die Younique Produkte nicht in Deutschland direkt erhältlich, aber z.B. in England. Ich hatte Fotos von den Ergebnissen mit dem Mascara gesehen und hätte ihn wirklich gern getestet. Dann ist erstmal eine Weile nichts passiert. Ein paar Wochen später stieß ich auf die Seite eines anderen Mädels aus den USA, die Werbung dafür machte, dass Younique ab August nach Deutschland kommen würde.

Daraufhin sendete ich ihr eine Anfrage, aber ich fand die Kommunikation sehr schwierig und nicht sehr angenehm. Deshalb war ich froh, als Amanda mich kurze Zeit später auch über den Start in Deutschland informierte und mir wirklich alle nötigen Informationen zur Verfügung stellte. Sie fragte, ob ich Interesse hätte auch Presenterin zu werden. Die Videos über den Mascara und andere Produkte hatten mich bereits überzeugt, und auch der Preis von 107 Euro für das Starterkit entspricht einem sehr guten Preisleistungsverhältnis. Zudem sind die Einstiegspreise bei anderen Firmen zum Teil wesentlich höher. Also entschied ich mich dazu, Presenterin zu werden und wartete auf mein Starterkit :)

Younique, Makeup, Kosmetik, selbständig machen mit Kosmetik, Mascara
Younique Starterkit mit Kosmetikkoffer
 
Younique 3D Fiber Lash mascara, 3D Mascara, makeup, kosmetik


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Aktuelles Younique Starterkit - ab September gibt es ein neues

 Inhalt des Starterkits:
  • Moodstruck 3D Fiber Lashes+
  • 3 Moodstruck Minerals Pigments
  • Divine Daily Moisturizer
  • 3 Augenpinsel: Deluxe-Lidschattenpinsel. Liner/Blenderpinsel, Lidfaltenpinsel
  • 2 Moodstruck Precision Pencil Eyeliners & 1 Lipliner: Perfect, Pristine, Pompous
  • Lucrative Lip Gloss: Lovesick
  • Shade-Stick für Mineral Touch Creme und Puder-Foundation und BB Flawless Teintverbesserer.
  • Anhänger für Status „weiß“ (an lilafarbenem Ring)
  • Kostenlose Business-Website
  • Sofortzugriff auf das Younique Virtual Party System ™ (sofort Partys veranstalten)
  • €23 EUR Y-Gastgeberbonus zu Ihrem Geburtstag, jährlich
  • PayQuicker Younique-Bankkonto
  • Leitfaden für Younique-Repräsentantinnen
  • All dies ist in unserem schwarzen, geprägten Younique-Kunstlederkoffer enthalten
 

Erster Eindruck zu den Produkten:

Moodstruck 3D Fiber Lashes: Der Mascara ist leicht anzuwenden und dauert nur minimal länger in der Anwendung als ein normaler Mascara. Der Unterschied zu einem normalen Mascara ist meiner Meinung nach unglaublich. Man gewöhnt sich daran so schnell. Und sobald man wieder einen normalen Mascara benutzt, fragt man sich: Wo sind meine Wimpern hin? Ich habe versucht es auf Fotos festzuhalten, was gar nicht so leicht ist. Aber seht selbst :)

Younique 3D Mascara jetzt in Deutschland
Der Younique Moodstruck 3D Fiber Lash mit Mascara mit neuer Formel und neuer Verpackung
Links kein Mascara, rechts eine Schicht normaler Mascara (Essence Princess Lash)
Younique jetzt auch in Deutschland, Younique online bestellen, Younique Presenter werden
Unglaublich lange, dichte Wimpern mit dem 3D Fiber Lash Mascara
Über den normalen Mascara eine Schicht Younique 3D Fiber Lash Mascara
 
 Moodstruck Mineral Pigments: Zuerst einmal ist mir augefallen, dass die Verpackung (bei allen Produkten) besonders gut ist, da unter dem Deckel ein kleines Sieb ist, das verhindert, dass die Pigmente aus Versehen durch Luft aufgewirbelt werden beim Öffnen. Pigmente können bei schlechter Verpackung eine ziemliche Schweinerei veranstalten. Hier nicht. Das Starterkit enthält drei Pigmente, ein dunkles (schwarz) in mattem Finish, und zwei schimmernde Pigmente in Gold und hellem Rosa. Nach dem ersten Testen, muss ich sagen sie sind leicht zuverblenden und ich hatte konnte kein Fallout bemerken. Ich würde jedoch empfehlen einen Primer zu benutzen, um die Haltbarkeit gerade bei öligen Liedern zu gewährleisten. 

Divine Daily Moisturizer: Die Tagescreme kommt im praktischen Pumpspender. Für mich spendet sie ausreichend Feuchtigkeit, zieht schnell ein und ich konnte keine Hautirritationen an mir bemerken.

Augenpinsel: Die Augenpinsel sind eines meiner Lieblingsprodukte aus dem Starterkit. Sie sind superweich, liegen toll in der Hand und machen ihren Job hervorragend.

Moodstruck Precision Pencils: Die Eyeliner kommen in weiß und schwarz, der Lipliner ist ein Brombeerton. Alle drei Liner sind cremig aufzutragen und daher sehr angenehm. Die Eyeliner lassen sich besonders gut nachbearbeiten, was besonders bei dem schwarzen interessant ist, wenn man keine harte, gerade Linie am oberen Lid möchte. Die Haltbarkeit ist dennoch beeindruckend. Nach dem auftragen verschmieren sie nicht, sogar wenn man darüber reibt. Auch Wasser darüber laufen lassen, hat den Liner nicht entfernt.

Lucrative Lip Gloss: Von außen betrachtet sieht er eher rot aus. Beim Auftrag ist eher ein natürlicher, sehr heller, beerenfarbener Ton. Die Swatches auf der Webseite von Younique zeigen, wie der Lipgloss im Auftrag aussieht. Es sind Schimmerpartikel enthalten, die jedoch nicht so groß sind, dass sie stören. Was mich jedoch an dem Lipgloss beeindruckt hat, war, dass es sich tatsächlich pflegend anfühlt und länger auf den Lippen bleibt, als andere Lip Glosse, die ich kenne.

Der Shadestick im Set ist sehr hilfreich, um festzustellen, welchen Farbton man bestellen sollte für die BB Cremes und Mineral Foundations & Puder. Außerdem gibt es einen Gutschein für 100 gratis Visitenkarten zum Einstieg als neuer Presenter. Die eigenen Webseite ist sofort nach Registrierung online und funktioniert. Der Kunstlederkoffer aus dem Younique Starterkit ist perfekt für das Verstauen von Makeup Zuhause oder zum Mitnehmen, wenn man woanders Younique vorstellen möchte. 


Abschließend möchte ich jedem raten, der Interesse daran hat YOUNIQUE Presenter/in zu werden, jetzt einzusteigen. Bis 1 Million 3D Fiber Lash Mascaras verkauft sind, erhält jede/r neue Presenter/in einen zweiten Mascara im Set. Normalerweise enthält es nur einen Mascara.

Ich gehe davon aus, dass die 1 Million bis zum September erreicht sein könnte. Wenn ihr Informationen haben wollt, schreibt mich gerne an :)


 

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